Hydrogeologiebüro und Lösungswerkstatt

Lösungswerkstatt.
Mehr als Hydrogeologie.

Die Wasserversorgung ist Grundversorgung. Strategische Entscheidungen in diesem Bereich müssen daher besonders sorgfältig vorbereitet und breit abgestützt sein. Gemeinsam gestalten wir den Prozess, der Sie weiterbringt.

 

Wir fördern den Perspektivenwechsel und erweitern dabei gezielt den Lösungsraum, indem wir hydrogeologisches Expertenwissen mit Vermittlungskompetenz verbinden. Unsere Fachpersonen verfügen über eine Ausbildung in Mediation (CAS) und Erfahrung in der Konzeption und Durchführung öffentlicher Beteiligungsprozesse. Im strukturierten Dialog entwickeln wir mit den betroffenen Anspruchsgruppen gemeinsam tragfähige Lösungen – fachlich fundiert und einvernehmlich.

In diesem Rahmen unterstützen wir Bauherrschaften, Gemeinden und Projektverantwortliche bei wasserrelevanten Vorhaben. Wir begleiten Projekte frühzeitig an den Schnittstellen zwischen Planung, Bewilligung und Umsetzung und helfen, Konfliktpotenziale zu erkennen, einzuordnen und konstruktiv zu bearbeiten.

Klassische Verwaltungsverfahren sind zwar ein notwendiges Fundament, sie stossen jedoch an Grenzen, wenn es um den Einbezug unterschiedlicher Perspektiven und die Akzeptanz der Entscheide geht. Ein strukturierter Dialog kann hier einen entscheidenden Mehrwert schaffen. Er ermöglicht es, Interessen sichtbar zu machen, Konfliktthemen zu strukturieren und gemeinsam tragfähige Optionen zu entwickeln. Auf diese Weise lassen sich Lösungen erarbeiten, die langfristig Bestand haben und von den Beteiligten mitgetragen werden. Entscheidend ist dabei, dass mit der Akzeptanz auch die Umsetzung steht oder fällt: Je stärker die Betroffenen hinter einer Lösung stehen, desto verlässlicher und nachhaltiger wird sie umgesetzt werden.

Von besonderer Bedeutung ist dies an der Schnittstelle zwischen Gemeinden und betroffenen Akteuren. Gemeinden sind im Zusammenhang mit dem Grundwasserschutz oftmals mit der Aufgabe konfrontiert, Massnahmen festzulegen und durchzusetzen, die direkt in die Lebens- und Nutzungsmöglichkeiten der Betroffenen eingreifen. Solche Entscheide gehören zu den anspruchsvollsten Aufgaben der kommunalen Ebene. Sie müssen nicht nur den rechtlichen Vorgaben genügen, sondern auch die Akzeptanz der Betroffenen berücksichtigen und darüber hinaus der Tatsache Rechnung tragen, dass es sich bei der Wasserversorgung um die grundlegende Infrastruktur handelt.

> Referenzen für Mediation und öffentliche Beteiligung